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Mitwirkung

Öffentlichkeitsbeteiligung

von S.Kick am 21.03.2012 | 21:22 | Kommentare: 2 |

Hallo,
so wie sich Forst-Bw zu diesem Punkt stellt möchte dort niemand wirklich Öffentlichkeit und Mitsprache.
Bei den Scoopingterminen sollte neben Vertreter des amtlichen Naturschutzes auch Vertreter dér Umweltverbände dazugeladen werden. Alle Maßnahmen sowie Protokolle sollten im Internet abrufbar sein.
Weiterhin sollte es möglich sein Vorschläge dort unabhängig einzubringen.
Grüße S.Kick

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  Kommentare
Vollkommener Ernst am 22.03.2012 8:26:35

Guten Morger S. Kick,

auch ich finde Ihren Kommentar etwas überzogen! Ist doch toll, dass wir hier diskutieren dürfen, bei allen weiteren Punkten schließe ich mich Alt-Eiche an!

Alt-Eiche am 21.03.2012 23:14:07

Hallo S.Kick,
ForstBW bewirtschaftet den Wald, der dem Land Baden-Württemberg gehört. Über die Art der Bewirtschaftung bestimmt die Landesregierung im Auftrag der Bürgerinnen und Bürger. Diese Landesregierung zwingt ForstBW zur Ablieferung eines bestimmten jährlichen Millionenbetrages, der vom Finanzminister festgelegt wird. Im Gegensatz zur Naturschutz- muss die Forstverwaltung also Geld verdienen! Der Umfang der Maßnahmen, mit denen kein Geld verdient wird, wird daher begrenzt durch den wirtschaftlichen Gewinn. D.h., dass für die vielen berechtigten Wünsche des amtlichen und des kommerziellen Naturschutzes Geld nur in begrenztem Umfang zur Verfügung steht.
Wie an Weihnachten dürfen wir uns auch im Waldnaturschutz alles wünschen, auch wenn uns klar ist, dass wegen fehlender Ressourcen nicht alle Wünsche erfüllt werden können. Und wer soll aus den vielen Wünsche diejenigen auswählen, die erfüllt werden sollen? Wer stellt die notwendigen Mittel bereit und übernimmt die Verantwortung?
Die Landesregierung hat damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ForstBW betraut. Diese haben in den letzten Jahren in enger werdendem Kontakt mit dem amtlichen Naturschutz ihre Kompetenz gezeigt und ausgebaut. Beispiele dafür sind die Einführung und Umsetzung des Alt- und Totholzkonzeptes oder die prägende Mitarbeit bei der Planung und Umsetzung von Natura2000 im Wald. Auch der hier in der Diskussion befindliche Entwurf einer Naturschutzkonzeption für den Wald zeigt den Willen von ForstBW ganz im Sinne der Biodiversitätskonvention Gesichtspunkte des Naturschutzes in eine naturnahe Waldbewirtschaftung einzubringen. Wer kann"s besser?

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