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INFOTHEK

3. Schritt: Priorisierung der Handlungsschwerpunkte

Aus den Ergebnissen der Auftaktveranstaltung kristallisierten sich im weiteren Vorgehen bald wichtige Themenfelder heraus, welche als „Handlungsschwerpunkte“ bezeichnet wurden. Es sind jene Themenbereiche, bei denen von vielen Beteiligten eine Notwendigkeit zur Verbesserung des Waldnaturschutzes in der Praxis gesehen wurde. Da sich die Gesamtkonzeption zunächst auf die vorrangigen Handlungsschwerpunkte konzentrieren sollte, bedurfte es einer logischen Strategie, wie aus den vielen möglichen Themenbereichen diejenigen ausgewählt werden können, bei welchen besonderer Handlungsbedarf für die kommenden Jahre besteht. Hierfür wurde mit Hilfe einer gängigen Entscheidungsmatrix (Siehe Abbildung) die Wichtigkeit und Dringlichkeit der einzelnen Themen von den Mitgliedern des Projektteams und der begleitenden Arbeitsgruppe beurteilt. . Auf diese Weise konnten die Handlungsschwerpunkte in eine Rangordnung gebracht, d.h. „priorisiert“ werden.
 
Gleichzeitig wurden diejenigen Themenbereiche für die weitere Bearbeitung ausgeschlossen, die sich bei diesem Vorgehen als weniger relevant bzw. im Rahmen dieser Konzeption nicht bearbeitbar heraus stellten. Folgende Themen mussten vorerst „Ad acta“ gelegt werden:

• Schutz abiotischer Ressourcen
• der Erhalt biologischer Grundfunktion
• Landschaftsbezogene Erholung






Abbildung 1: Wichtigkeit-Dringlichkeit - Matrix („Eisenhower-Prinzip“, modifiziert) zur Ermittlung prioritärer Aspekte. Als „prioritär“ werden in dem Projekt diejenigen Aspekte verstanden, welche sowohl eine hohe Dringlichkeit als auch Wichtigkeit aufweisen (oberer rechter Quadrant).


Am Ende des Priorisierungs-Prozesses wurden schließlich neun Handlungsschwerpunkte als vorrangig eingestuft. Als fachliche Handlungsschwerpunkte wurden benannt

•    Naturnaher Waldbau
•    Schutzgebietsprogramm
•    Artenmanagement im Wald
•    Lichte, offene Wälder
•    Wälder nasser Standorte
•    Arteninformationssystem

Darüber hinaus wurden 3 übergeordnete Handlungsschwerpunkte definiert, welche in alle fachlichen Schwerpunkte hineinwirken:

•    Monitoring
•    Mitwirkung/Evaluierung/Weiterentwicklung/Umsetzung der Gesamtkonzeption Waldnaturschutz
•    Forschung

Im weiteren Verlauf der Zielentwicklung wurden allerdings zwischen einzelnen Handlungsschwerpunkten starke inhaltliche Synergien und Überschneidungen identifiziert. Im Folgenden wurden daher die beiden Handlungsschwerpunkte „Arteninformationssystem“ und „Monitoring“ mit dem Schwerpunkt „Artenmanagement im Wald“ zusammengeführt.
Schließlich wurden zu insgesamt sieben Handlungsschwerpunkten zehn konkrete Zielvorschläge sowie hierfür geeignete Kriterien und Maßnahmenvorschläge für die Praxis ausgearbeitet, welche weiter zu diskutieren sind.

































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