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Prozessschutz

Wald und Naturschutz/Energiewende/ Nationalpark

von Michael Mayer am 29.03.2012 | 13:23 | Kommentare: 4 |

Bei allen Diskusionen zum Thema Gesamtkonzeption Waldnaturschutz ForstBW gilt es, die Waldbewirtschaftung und den Flächenbedarf für unsere Energiewende zu berücksichtigen.

Das Wald und Naturschutz zusammengehören versteht sich von selbst.Mit den prachtvollen Wälder die Generationen von Förster entwickelt haben müssen wir sorgsam umgehen. Einfacher Prozzeschutz springt da zu kurz. Käseglocke ist da der falsche Weg. Forstwirtschaft muss in allen Wäldern mit der Zielesetzung Wald und Naturschutz möglich bleiben.

Das Thema Energiewende muss in diesem Konzept eine große Rolle spielen. Den Atomaustieg gibts nicht umsonst. Voreilig Waldflächenstillegungen, die eventuell später als Windparks bzw. als Wasserspeicher zur Stromgewinnung benötigt werden, müssen verhindert werden.

Ein Nationalpark ist für die Gesamtkonzeption Waldnaturschutz ForstBW nicht notwendig. Die Einzigartigkeit dieser Wälder wird durch die gute Arbeit der Förster gewährleistet

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  Kommentare
Vollkommener Ernst am 30.03.2012 9:52:37

Käseglocke auf 2 % der Landesfläche finde ich absolut vertretbar! Ich bin für einen Nationalpark, weil ich an unsere Nachkommen denke und die Einzigartigkeit unserer Natur erhalten wissen will - und nein, trotz der hervorragenden Arbeit der deutschen Förster - wird von Ihnen eben kein Prozessschutz gewährleistet. Ich bin auch für die Energiewende und fordere daher einen Nationalpark zusätzliche Ausgleichmaßnahmen (z.B. die Förderung von Kurzumtriebsplantagen, Gründächer, aber auch Bildung ...). Wir können mit etwas mehr Enthaltsamkeit beides haben: "Grüne" Energie und Biodiversität! Unsere Nachkommen würden sich sicher freuen.
Von Entweder-Oder-Floskeln halte ich nichts!

Dr. Joachim Rock am 30.03.2012 0:05:59

Ich gestatte mir den Einwurf: Bei manchen Diskussionen um "naturnahe Bewirtschaftung" wird deutlich, dass deren Befürworter sehr oft dasselbe Funktionsprinzip unterstellen, nur das Kielwasser ist halt ein anderes.

Mit freundlichen Grüßen,

Joachim Rock

Johannes Enssle am 29.03.2012 23:38:57

Die Kielwassertheorie lässt grüßen.

Dr. Tobias Kühn am 29.03.2012 14:13:57

Michael Mayers Worten ist nichts hinzuzufügen.

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