Maßnahmenvorschlag zum Thema Hinweise / fehlende Aspekte

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Große Wildbestände schaden dem Wald

von Micha | am 28.03.2012 | 10:57

Vielerorten sieht der Wald aus wie eine ausgeputzte Streichholzplantage, weil jegliches Unterholz fehlt. Damit sich der Wald wieder von selbst angemessen verjüngen kann, müssten die Bestände vor allem von Rotwild mindestens halbiert werden. Dazu muss stärker und sinnvoller gejagt werden und z.B. das Verbot der Winterfütterung (außer in "Notzeiten") eingehalten werden.

siehe hierzu die Artikel in GEO 5/2011
"Stürme, Dürren, Schädlingsplagen: Nur naturnähere Mischwälder werden dem Klimawandel trotzen können. Doch der Umbau der deutschen Stangenforste aus Fichten und Kiefern misslingt bisher. Weil Monokulturen schneller Geld abwerfen. Weil zu viel Wild den grünen Nachwuchs verbeißt. Weil zu wenige Jäger richtig jagen. "

und das Interview mit Elisabeth Emmert, Bundesvorsitzende des Ökologischen Jagdverbands ÖJV
 Link

"...muss die traditionelle, die tief eingewurzelte Trophänenfixiertheit, endlich ein Ende haben. Vor lauter Gehörn- und Geweih-Zucht-Zielen unterbleibt ja meist das Wesentliche: Wild und Wald in ein ausgewogenes, naturnahes Verhältnis zu bringen."



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