<< Zurück

Naturnaher Waldbau

Die Klimaerwärmung erlaubt keine Begrenzung nichtheimischer Baumarten

von fe am 22.03.2012 | 14:56 | Kommentare: 0 |

Der Anteil nichtheimischer Baumarten darf nicht zwangsweise auf 20% begrenzt werden. Im Zuge der Klimaerwärmung ist mit einem hohen Ausfallprozent unserer heutigen Baumarten zu rechnen. Um unsere Wälder klimastabil zu machen, müssen deshalb vermehrt trocken-heitsresistente Baumarten eingebracht werden, die bei einem Ausfall der aktuellen Bäume deren Funktionen übernehmen können. Dieses können einheimische Baumarten sein (z.B. Traubeneiche, Speierling, Kiefer, etc.), aber wo nötig auch nichtheimische Baumarten mit hoher Trockenheitsresistenz (z.B. Robinie) und hoher Zuwachsleistung (Douglasie). Bei ei-ner fortschreitenden Klimaerwärmung darf es hier keine Restriktionen geben, damit der Wald weiterhin seine CO2-Senkenfunktion aufrechterhalten kann.

Anmerkung: Siehe auch den Beitrag "Klimaerwärmung und Artenschutz" unter der Rubrik Hinweise/fehlende Aspekte.

Um den Beitrag zu kommentieren, müssen Sie sich kurz anmelden

  Kommentare
FORENLISTE (Beiträge)
Hauptforum Neue Beiträge: 0 Beiträge gesamt: 380 Livediskussion Dr. Höltermann Neue Beiträge: 0 Beiträge gesamt: 24 Livediskussion Wolfgang Reimer Neue Beiträge: 0 Beiträge gesamt: 46 Livediskussion Max Reger Neue Beiträge: 0 Beiträge gesamt: 52 Livediskussion Dr. Bollmann Neue Beiträge: 0 Beiträge gesamt: 29 Maßnahmenvorschläge Neue Beiträge: 0 Beiträge gesamt: 85
Naturnaher Waldbau: 165
Hinweise / fehlende Aspekte: 134
Artenmanagement im Wald: 53
Mitwirkung: 49
Prozessschutz: 44
Lichte, offene Wälder: 31
Feedback & Hilfe: 31
Forschung: 19
Wälder nasser Standorte: 5

VERFAHRENS- UND QUALITÄTSSTANDARDS BEI ForstBW Mitarbeiter der ForstBW

FREUNDE EINLADEN
Freunde einladen!