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Wälder nasser Standorte

Falsche Frage

von Jerg Hilt am 28.03.2012 | 22:01 | Kommentare: 0 |

Frage: Wie ist eine Umsetzung der für den Staatswald konzipierten WNS-Strategie im Körperschafts- und Privatwald zu handhaben?
Antwort: Es handelt sich um eine Strategie für den Staatswald, geprägt von den Zielen des Eigentümers bzw. dessen derzeitigen Vertretern. Daher ist sie so auch ausschließlich im Staatswald umsetzbar. Wenn man tatsächlich mit anderen Waldbesitzern über Teilaspekte diskutieren möchte, dann müssen die gesamtbetrieblichen Auswirkungen offen gelegt werden. Beim Alt- und Totholzkonzept hat ForstBW immer noch keine konkreten Zahlen zu Kosten, Holzernteverluste und Arbeitssicherheit vorgelegt. Trotzdem werden insbesondere kommunale Forstbetriebe aufgefordert, das Konzept im eigenen Wald umzusetzen. Eine solche Beratungspraxis kann schwerlich im Interesse des Eigentümers sein. Auch bei der geplanten FSC-Zertifizierung weigert sich das MLR offensichtlich, ein transparentes Kostenmonitoring durchzuführen. Solange diese Informationen nicht offen gelegt werden, kann es auch bei der Gesamtkonzeption Waldnaturschutz keine ehrliche Diskussion mit anderen Waldeigentümern geben.

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