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Wälder nasser Standorte

Anmerkungen zu Feuchtwäldern

von WB am 30.03.2012 | 10:34 | Kommentare: 0 |

1. Die Abbildungsunterschrift "Hochweide" trifft nicht zu für die Moorvegetation des Hochmoorschildes am Wildseemoor, dem wohl bedeutendsten Moor Baden-Württembergs.

2. Potentiale für Feuchtwälder schaffen. Feuchte und Nasse Standorte sind wichtige standörtliche Sonderstrukturen in der klein- und großmaßstäblichen Landschaft. Es kommt darauf an, diese Sonderbereiche zu erhalten und zu regenerieren, keineswegs aber sie künstlich neu schaffen. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Vernetzung der Feuchtbereiche, insbesondere in flächig entwässerten Flachlagen. Im Bergland ist mehr Sorgfalt bei der Forstwegeplanung notwendig; noch immer werden bei neuen Weg- und Brückenbautenbauten natürlich ausgeformte Taleinschnitte überschüttet und das Bachbett eingeent. Die Forderungen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie sind uneingeschränkt umzusetzen. Die rechtlichen Möglichkeiten, auch den Körpertschafts- und Privatwald zur Einhaltung dieser Richtlinie zu verpflichten, müssen voll ausgeschöpft werden und sind eine wesentliche Aufgabe der Landesforstverwaltung, ggf. wären Anreize durch Förderungen zu verstärken.

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