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Naturnaher Waldbau

onzeptes zur Entwicklung der natürlichen und naturnahen Waldgesellschaften geplant?

von C. Bennerk am 20.03.2012 | 15:17 | Kommentare: 4 |

Der vorgeschlagene Ziel-Anteil nicht standortheimischer Baumarten an der Gesamtfläche ist mit 20% hoch gegriffen. Unter Gesichtspunkten des Naturschutzes, evtl. auch des Waldbaues, erscheint allerdings der Zielanteil natürlicher und naturnaher Waldgesellschaften und deren Repräsentativität nach Standorten m.E. deutlich wichtiger als der bloße Anteil nach Baumarten. Flächenmäßig sollten doch sicherlich die natürlichen und naturnahen Waldgesellschaften auf der Gesamtfläche klar überwiegen. Hierzu wäre, unabhängig von Prozessschutzkonzepten, die Erstellung eines Gesamt-Konzeptes, welches die möglichst großflächige und zusammenhängende Erhaltung und Entwicklung aller natürlichen und naturnahen Waldgesellschaften in den unterschiedlichen Wuchsräumen sichert, sehr sinnvoll. Ist etwas derartiges geplant?

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  Kommentare
C. Bennerk am 20.03.2012 16:02:54

Sehr geehrter Corvus corax,

bitte sehen Sie mir nach, dass ich Ihrem Beitrag wenig Sachliches entnehmen kann.

Corvus corax am 20.03.2012 15:41:52

Hallo Herr Baumann,
der NABU lebt auch nicht von seinem Wald sondern überzieht lieber die privaten und kommunalen Waldbesitzer mit immer neuen Forderungen. Das ist auch einfach, wenn es um anderer Leute Eigentum geht.Mit dem NABU über Totholzanteile oder den Anteil sogenannter Fremdländer zu verhandeln ist wie mit der Linkspartei über den Mindestlohn zu verhandeln! Der NABU wird nie zufrieden sein und beim Totholz IMMER mehr fordern und bei den Fremdländern IMMER weniger.

Andre Baumann am 20.03.2012 15:24:05

Der NABU findet auch, dass der Ziel-Anteil der fremdländischen Baumarten zu hoch angesetzt wird:
 Link

Ministerialdirektor Wolfgang Reimer am 20.03.2012 15:22:37

In dem strategischen Nachhaltigkeitskonzept verpflichtet sich Forst BW bereits die naturnahe Baumartenzusammensetzung langfristig zu erhöhen. Wir arbeiten außerdem an einer neuen Zielsetzung für die langfristige Baumartenzusammensetzung, auch unter dem Aspekt Klimawandel. Ziel ist es die naturnahen Waldgesellschaften auch zukünftig überwiegen zu lassen.

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