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Artenmanagement im Wald

Forstlicher Vogel des Jahres

von Jochen Müller am 13.03.2012 | 10:20 | Kommentare: 0 |

Die meisten Naturschutzkonzepte für den Wald sind meiner Meinung nach zu umfangreich, unübersichtlich und widersprüchlich. Wenn man gleichzeitig Arten der Althölzer und der Kahlflächen fördern will, hat man ein praktisches Problem. Als nächstes wird man von der Fülle unbekannter Arten (mit unterschiedlichsten Lebensraumansprüchen)
erschlagen. Am Ende ist wieder irgendwie alles richtig und wenn etwas falsch ist kann kein Mensch es vorher ahnen. Hier würde ich die Ziele auf wenige, wichtige Arten und ihre Lebensräume reduzieren. Man könnte doch jedes Jahr einen internen "Vogel des Jahres" zum Thema machen. Wenn man z.B. in einem Jahr die Schwarzspechthöhlen im Revier erfasst und Ihren Bestand vor Holzeinschlag sichert, hat man gleichzeitig Arten wie Hohltaube und Raufußkauz "abgearbeitet", ohne sie überhaupt bestimmen, geschweige den kartieren zu müssen. Eine gut erkennbare Art/Artengruppe pro Jahr wäre auch noch umsetzbar und hätte meiner Meinung nach größere Aussichten auf Erfolg, als alles auf einmal zu wollen.
Viele Grüße
Jochen Müller

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